Deutschlands bekanntester Lightpainter aus der Nähe von Hamburg zeigt Tipps zur Herstellung von Tools für Lightpainting und wie man sie einsetzt

Die YouTube Videos von ZOLAQ habe ich schon öfter angesehen und auch das eine oder andere in der Vergangenheit nachgebaut. Reinschauen in seinem Kanal lohnt auf jeden Fall.

Nachdem ein Bekannter von mir seinen gebuchten Kurs im Fürstenhof aus persönlichen Gründen hätte absagen müssen, bekam ich die Chance einzuspringen. Da musste ich nicht lange überlegen. Okay es sind 200 km und der Kurs geht von 20.00 Uhr bis 01.00 Uhr. Heißt, dass ich vor 03.00 Uhr nicht zu Hause sein würde. Egal, das mußte ich unbedingt mitnehmen.

In Eisenach angekommen, kam ich gleich mit ein paar anderen Teilnehmern ins Gespräch. Gleichgesinnte finden eben schnell zusammen. Zunächst liefen wir bis zur völligen Dunkelheit im ehemaligen Hotel herum, um noch ein paar Impressionen festzuhalten.

Um 20.30 Uhr ging es dann richtig los. Olaf und seine Frau Tabea begrüßten uns und halfen denjenigen, die Probleme mit den richtigen Einstellungen ihrer Kamera hatten.

Nun folgen gleich ein paar wertvolle Tipps, um richtig ausgeleuchtete Strichmännchen mit einer Taschenlampe zu erstellen. Man glaubt nicht, wie simpel manche Kniffe sind.

Es wurden öfters die Positionen gewechselt, damit jeder einmal in den Genuss kam, einen guten Standpunkt zu erwischen. Pflicht war ein Weitwinkel-Objektiv, bei dem dann zwar stürzende Linien entstanden, aber der Fokus lag ja mehr auf der Erzeugung von Lichteffekten. Mein Sigma 14 mm 1.8 war hier optimal geeignet. Zolaq zeigte uns dann noch viele selbst gebastelte Teile, die futuristisch und nicht gerade wie vom einem Fachmann gebaut aussahen. Ich werde mir das eine oder andere Teil auch nachbauen, und es wird dann auch nicht besser aussehen. Das Ergebnis zählt hier. Prima fand ich die Möglichkeit, dass alles abfotografiert werden durfte. So habe ich jetzt eine bebilderte Anleitung zum Nachbau. Komme ich nicht weiter, gibt es ja noch seine YouTube Videos.

Stroboskop und Orb

Nun wurde es interessant, denn es ging mit Stroboskop weiter. Dazu einfach die Taschenlampe mit einer ausgedienten Wasserflasche verbinden. Farbe zählt hier, deshalb werde ich meine Leichtverpackungen im Müll in Zukunft wohl genauer ansehen. Aber das Verbinden der Taschenlampe mit der Wasserflasche ist dann doch nicht so einfach. Dazu werde ich mal den Baumarkt besuchen und mir ein paar Teile kaufen. Einen Orb hatte ich bei mir am Untreusee in Hof auf einem Bootssteg schon mal erstellt. Von daher war es nichts neues für mich. Doch die Location des ausgedienten Hotels bot einen tollen Hintergrund für die Kugel.

Fazit:

Ich habe Blut geleckt und seiner Facebook Seite ein Like gegeben, dazu noch seine Homepage besucht. Dort bietet er verschiedene Workshops an, die für Anfänger und Fortgeschrittene gedacht sind. Ich weiß jetzt schon, dass wir uns wiedersehen. Besonders hat es mir das Lightpainting Festival 2019 angetan. Als leidenschaftlicher Camper hat man die Möglichkeit, Lost Place, Lightpainting und Campen zu verbinden.

Autor

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

1 Kommentar

  1. Evelyn Kitarogers Antworten

    Die tollen Bilder vom Tanz Saal im Fuerstenhof brachten schoene Erinnerungen. Da hab ich mit dem Eisenacher Ballett getanzt in 1947. Vielen Dank !!

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