So eine große Bühne habe ich in der Freiheitshalle bisher noch nicht gesehen.

Diese war aber auch nötig, denn gut 130 Musiker mit ihren Instrumenten brauchten Platz. Zu sehen bekamen die Zuschauer davon anfangs aber nichts, denn ein riesiger Vorhang verhüllt alles. Erst als die Musiker der Hofer Symphoniker los legten, fiel der Vorhang und gab die Sicht frei.

Gery kontaktierte mit seiner Idee Ingrid Schrader, sie ist die Intendantin der Hofer Symphoniker. Nach etlichen Treffen zum Konzept stand “die Show des Jahres“.

Wow” mit diesen Worten begrüßte Gery Gerspitzer mehr als 2000 Zuschauer. Er habe schon Bedenken gehabt, scherzte er, weil im Fernsehen ein Konzert von Stefanie Hertel zu sehen sei. Er ist eben ein Entertainer und versteht es, das Publikum zu unterhalten.

Nicht nur Songs der Beatles

Auch wenn mit dem Titel “Let it Beat” das Motto – Beatles – fest stand, gab es nicht nur Titel der Pilzköpfe zu hören, sondern auch Musik von Queen und weitere Rock’n’Roll Songs. Zum Gelingen des Ganzen standen/saßen dabei nicht nur Profis auf der Bühne, nein, knapp die Hälfte der Akteure waren Laien. In ihren Gesichtern konnte man den Spaß am Projekt ablesen.

“SingingWitt“ der Chor der Witt-Gruppe

Die Witt Gruppe aus Weiden war mit ihrem “SingingWitt Chor” dabei. Unter der Leitung von Chorleiterin Stefanie Zühlke-Schmidt und den Witt-Mitarbeitern im Background setzten sie nicht nur den Song „Bohemian Rhapsody“ von Queen grandios um.

Solistin Sandra Hofmeister

Die Songs Imagine und Yesterday von den Beatles wurden gekonnt in einem Lied untergebracht. Das Duett meisterte Sandra Hofmeister zusammen mit Gery Gerspitzer. Pete Lawrence legte mit “Penny lane” und seiner Piccolo-Trompete ein Trompetensolo vom feinsten hin.

Gitarrensolo vom feinsten

Ich persönlich stehe ja auf Solos von Trommlern oder Gitarristen. Ralf Wunschelmeier zelebrierte ein E-Gitarren Solo von Paul Mc Cartney mit eigenen Interpretationen, welches noch lange in den Ohren nach klang. Dafür erntete er langanhaltenden Applaus.

Ralf Wunschelmeier spielt über 20 Jahre Gitarre. Am Theater Hof wirkt er als Gitarrist/Bassist bei Opern-, Musical-, und Schauspielproduktionen mit
Mittlerweile ist er Dozent für Gitarre an der Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in Hof/Saale

http://www.frankorigines.de/Ueber-uns/

Little Heroes

Auf jeden Fall muss die Schülerrockband Little Heroes der Hofer Symphoniker erwähnt werden. Denn sie avancierte schnell zum Publikumsliebling. Die jüngste im Bunde – 11 Jahre alt, spielte Gitarre und sang dazu. Das Publikum war begeistert und würdigte den Auftritt mit besonders viel Applaus Danach folgte „Lucy in the Sky with Diamonds“ – ein Duett mit Gery.

Brie fir meine Glees

Angelehnt an einen Take That Klassiker schrieb Gery das Lied in eine fränkische Variante ” Brie fir meine Glees” um. Damit auch der letzte in den Zuschauerreihen alles versteht, wurde der Text für alle zum Mitlesen auf der Leinwand eingeblendet.

Das Konzert war viel zu schnell am Ende

Die Zeit verging wie im Flug. Als Gery Gerspitzer sich sich beim Publikum bedankte, fiel mir erst auf, wie spät es ist. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass gut 2 Stunden vergangen waren. Aber genau so soll es ja sein, kurzweilig von Anfang bis Ende.

Autor

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

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