Der Doggenzüchter

Ein 4-Seiten-Hof mit einem riesigen Wohnhaus und mehreren Scheunen erwartet die Besucher. Das Anwesen war früher ein Rittergut. Das erkennt man an diversen Schriften, die an den Holztreppen vorhanden sind. Auf dem Anwesen wurden anscheinend nicht nur erfolgreich Doggen gezüchtet, denn es gibt noch ein paar Hinweise auf Hasen und evtl. ein paar Kühe. Eine Scheune war nur für die Hundezucht, denn dort standen etliche Boxen umzingelt von einer Gitter. Jeder Hund hatte ca. 15 qm Fläche zur Verfügung. Sicherlich hatten sie aber auf dem weitläufigen Gelände genug Möglichkeit für Auslauf.

Skelette auf dem Dachboden

Auf dem Dachboden der größten Scheune hängen Wirbelsäulen. Etwas schaurig, so etwas zu sehen. Von welchen Tieren die wohl sein könnten? Vermutlich wurden sie als Futtervorrat für die Doggen dort aufgehängt. Ich gehe davon aus, dass der Züchter in einem anderen Stall Tiere für den Eigenbedarf gehalten hat und die Knochen für seine Hundezucht verwendete.

Er war Dachdeckermeister

Ein Raum im oberen Stockwerk diente als Büro. Auf dem Fußboden stehen viele Ordner aufgeschichtet. Eine Urkunde an der Wand verriet, dass er Dachdeckermeister war. Viele Pokale und Urkunden zeugen von einer guten Zuchtarbeit. Mehr Infos über den Züchter sind nicht bekannt.

Autor

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

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