Do triffst fei alla – das ist das Motto des Hofer Volksfest

Wenn man einmal eine Leidenschaft zur Fotografie für sich entdeckt hat, möchte man sie auch ausleben und nicht einfach nur so herumknipsen. Bestens dafür geeignet ist ein Volksfest. 

Das Hofer Volksfest 2015

Auf dem Volksfest bieten sich viele Gelegenheiten, einige schöne Schnappschüsse zu ergattern, man muß sie nur erwischen. Ich ließ mich eine Runde über das Festgelände schieben, blieb ab und zu stehen und machte hier und da ein Foto. Der Durst zwang mich dann, im Biergarten Halt zu machen und erst einmal eine Maß Bier zu genießen. Ein Schwätzchen hier, ein Schwätzchen da und ehe man sich versieht, sind zwei, drei Stunden rum und das Ereignis, weswegen man hauptsächlich gekommen war, rückt immer näher, denn für den Abend des 31.07.2015 war das zweite Feuerwerk des diesjährigen Hofer Volksfestes geplant.

Erstmalig 2 Feuerwerke zum Volksfest

Nun ist die Feuerwerksfotografie zwar nicht ganz so einfach, aber zum xten mal auch nicht mehr so spannend.  Man kann sich aber trotz alledem noch steigern. Und wie? Indem man eine etwas außergewöhnliche Location für seine Aufnahmen auswählt  –  das Dach der Freiheitshalle. Gegen 21.30Uhr stiegen meine Fotokollegen Andreas Rau, Andreas Geisser und ich auf eben dieses Dach und schossen zur Einstimmung schon mal ein paar Bilder vom quirligen Festgetümmel. Es dämmerte bereits und nach und nach wurde das Festgelände immer mehr von den bunten Lichtern der Fahrgeschäfte erleuchtet. Die besten Voraussetzungen für Langzeitaufnahmen und natürlich zum Testen, welche Einstellungen nachher beim Feuerwerk optimal sind.

Fotos vom Dach der Freiheitshalle

Ein lauter Knall kündigte schließlich den Auftakt des „Sternengewitters“ am Himmel an. Die nächsten zehn/fünfzehn Minuten hieß es volle Konzentration, um den genauen Zeitpunkt zu erwischen, wenn die Raketen „explodieren“ und die verschiedenen Figuren in den schwarzen Himmel malen. Mit ein bißchen Fantasie konnte man Blumen, Palmen und sogar eine Eule erkennen.

Langzeitbelichtungen

Nach dem Abstieg trafen wir uns auf dem Festplatz wieder, um nun noch ein paar Impressionen vom Festbetrieb mitzunehmen. Sowohl die Fahrgeschäfte als auch die zahlreichen Besucher haben wir dabei vor die Linse genommen. Und so gut wie keiner hatte etwas dagegen, fotografiert zu werden. Den krönenden Abschluß bildete eine Langzeitaufnahme vom sich drehenden Riesenrad und dem sich ebenfalls in Bewegung befindlichen Kettenkarussell. Zu diesem Zeitpunkt leerten sich die Gassen bereits und die Besucher strömten nach Hause. Für die Schausteller begannen die Aufräumungsarbeiten, und auch ich beendete an diese Stelle meinen Fotoausflug.

Autor

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

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