Displayschutzfolie auf meiner Sony A9 – ja oder nein

Ich habe zwei Sony A9 und vom ersten Tag an eine Schutzfolie auf dem Display. Obwohl in diversen Foren über den Sinn oder Unsinn diskutiert wird, stand für mich vom ersten Tag an fest, dass ich eine haben will.

Die Frage stellte sich nur, welches Modell es werden sollte. Die Originalfolie von Sony ist mir einfach zu teuer im Vergleich zu Drittanbietern. Nicht, dass ich sie mir nicht leisten könnte, wenn man schon zwei A9 sein Eigen nennt. Ich möchte einfach nicht nur für den Namen bezahlen.

Deshalb entschied ich mich für Larmor 0.3 mm und habe immer eine auf Reserve im Schub liegen.

Folienwechsel – wie alles begann

Ich verwende sehr gerne den Spiderpro Cameraholder. Der ist noch übrig aus meiner Zeit mit der Nikon D4S. Ich hatte die Kamera rechts am Gurt eingehängt und war mit einem Bekannten bei einem Pressetermin unterwegs. Beim nebeneinander laufen passierte es dann. Wir stießen mit beiden Kameras aneinander. Ein Blick auf die Kamera offenbarte einen kleinen Schaden, der minimal zu sehen war. Puh, es schien so, als wenn das Schutzglas alles abgefangen hätte. Ich lies das Glas danach mehrere Monate drauf, bis es einen erneuten Schaden gab. Nun entschied ich mich, das Ersatzglas zu montieren.

Optimales Licht zur Montage der Displayschutzfolie

Im Lieferumfang ist alles für die Montage dabei. Also die Kamera auf den Kopf gestellt und das beiliegende Tuch zum Säubern des Displays verwendet.  Bewährt hat sich eine Lichtquelle, die seitlich über das Display scheint. So erkennt mann auch kleinste Staubpartikel optimal. Ich musste bestimmt 20 Mal mit dem Tuch übers Display wischen, bis ich zufrieden war.

Montage der Displayschutzfolie

Die Folie liegt in der Hülle falsch herum. Denn der breite Rand muss auf die linke Seite. Also gedreht und erst mal trocken probiert. Dabei fiel mir auf, dass man ganz schlecht erkennt, ob man sie genau platziert hat. Deshalb lies ich mir ein helles Bild, das noch auf der Speicherkarte war, anzeigen. So konnte ich die Ränder vom Display ganz genau erkennen. Nun zog ich die Schutzfolie vom Schutzglas ab und brachte sie auf dem Display an. Dazu habe ich sie ganz rechts angesetzt, leicht gebogen und vorsichtig drauf gestrichen, damit sich keine Luftblasen darunter bilden können. Zum Schluss nochmal fest andrücken, besonders die Ränder, damit sie auch ganz fest sitzt. und keine Luft ziehen kann. Das ist mir nämlich bei der ersten Folie passiert. Da hatte sich in der Ecke eine kleine Blase gebildet die auch durch mehrmaliges darüber streichen nicht mehr weg ging.

Ohne Displayschutzfolie verwende ich keine Kamera

Für mich hat sich die Verwendung auf jeden Fall gelohnt, denn nach zwei Zusammenstößen mit der Kamera eines Fotokumpels war die Schutzfolie total gesprungen. Die paar Euros haben sich bezahlt gemacht und man hat ja auch noch einen Schutz vor Kratzern. Wer Wert auf eine gepflegte Ausrüstung legt, kommt nicht drum herum.

Das Aufbringen war in 10 Minuten erledigt, absolut frei von Staub und Fettfingern.

Wer sich Gedanken darüber macht, ob die Folie wieder entfernt werden kann, den kann ich beruhigen. Auch ich war skeptisch, aber das kaputte Glas ließ sich ohne Probleme und rückstandslos vom Display abnehmen.

Ich möchte hier gar keine Kaufempfehlung geben. Es soll ein Erfahrungsbericht sein.

Author

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

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