Betonmischanlage in Kroatien die schon lange still steht

Auf der Strasse von Porec nach Kadumi kam ich vor dem Ortsschild direkt an der Hauptstrasse an einem stillgelegten Betonwerk vorbei. Kein Zaun oder ähnliches das mich am betreten hindern würde.

Ich schaute mich um und lief um das ganze Gelände herum. Vorbei am Büro mit der uralten EDV Anlage. Kein Mensch da um sich über die Geschichte zu unterhalten.

An der Anlage wurde anscheinend schon lange der Stecker gezogen, denn sieht man sich die Technik an, ist man ca. 20 Jahre zurück versetzt. Okay, die Technik in Kroatien ist im allgemeinen nicht der in Deutschland vergleichbar, aber sieht man sich alles genauer an, ist alles schon sehr einfach.

Die Werkstatt

Obwohl man hier vermutet, das seit Jahren nichts mehr gemacht wird, bekomme ich bei der Werkstatt einen anderen Eindruck. Diese ist nur durch ein paar Metallgitter abgesichert und einsehbar. Das war auch der Grund warum ich vermute, das hier ab und zu noch jemand arbeitet.

Die Leiter hinauf

Überwindet man die Dornensträucher gelangt man die Leiter hinauf zur Mischanlage. Der Bretterboden ist aus Holz und leicht morsch, Ich passe also auf wohin ich trete und schaue mich um.  Links ein Kompressor geschützt in einer Nische und rechts ein Schacht mit dem der Sand hochgefahren wurde. Er  ist auch schon zugewuchert.

Der Kran

Einfachste Mittel wie ein Lenkrad und ein Hebel haben gereicht um den Kran für Sand und Schotter zu bedienen. Keine Instrumente, Klimanlage oder ein vernünftiger Sitz sind vorhanden.

Die Schaltzentrale

Geht man in die Schaltzentrale, steht man vor einem Schaltpult mit ein paar Knöpfen. In der hinteren Ecke hängt noch ein Arbeitskittel. Er sieht eigentlich noch ganz gut aus, obwohl die Fensterscheiben kaputt sind und alles der Witterung ausgesetzt ist. Durch das kaputte Fenster hat man auch einen guten Blick auf das Rührwerk und die Waage auf der man schon lange nichts mehr erkennen kann

Nur noch Schrott

Geht man wieder die Treppe hinunter und läuft über das Gelände, kommt man an etlichen Maschinenteilen vorbei. Manche wurden aus der Anlage ausgebaut und andere wurden hier nur abgestellt und gehören nicht hierher.

Insgesamt ein schöner Lost Place bei dem ich noch weitere schöne Fotos machen konnte. Vor allem Detailaufnahmen von dem vielen Beton, der an den Maschinenteilen haftet. Der ist zum Teil über 1 cm Dick und hält das ganze noch Jahre zusammen.

Autor

ist Pressefotograf. Seine Arbeiten sind nicht nur in der Lokalzeitung zu sehen, sondern auch in der Bild und Sport Bild. Im Raum Hof trifft man ihn auf den meisten Veranstaltungen. Seine Interessen sind die Event- und Landschaftsfotografie sowie Lost Place. Ohne Kamera geht es so gut wie nie aus dem Haus

Schreibe einen Kommentar

Pin It